Steigt der Frachtpreis, wird ein Zuschlag erhoben, und steigt der Frachtpreis erneut, wird ein weiterer Zuschlag erhoben.
Die Anpassung der Zollabfertigungsgebühren ist ebenfalls erfolgt.
HPL teilte mit, dass die Zollabfertigungsgebühr ab dem 15. Dezember angepasst und ein Zuschlag für aus China/Hongkong exportierte Waren erhoben wird, der jeweils 300 CNY/Karton und 300 HKD/Karton beträgt.
In letzter Zeit verzeichnete der Markt einen Höchststand der Seefrachtkosten von 10.000 US-Dollar.
Branchenkenner wiesen darauf hin, dass es auf dem globalen Schifffahrtsmarkt weiterhin schwierig sein werde, „ein Schiff zu finden und noch schwieriger, eine Box zu finden“, und dass die großen Schifffahrtsunternehmen bis Ende Dezember ausgebucht seien.
Aus der von Maersk herausgegebenen Kundenmitteilung können wir folgende Informationen entnehmen:
1. Mit dem Einsetzen des Winters auf der Nordhalbkugel werden sich die Verspätungen im Schiffsverkehr erhöhen;
2. Leere Behälter werden weiterhin Mangelware sein;
3. Der Platz wird weiterhin knapp sein;
Was die Frachtkosten angeht, so werden diese den Preis nur noch weiter erhöhen.
CIMC (der weltweit größte Lieferant von Containern und zugehöriger Ausrüstung) erklärte kürzlich in einer Investorenumfrage:
„Unsere Containerbestellungen sind derzeit bis etwa zum Frühlingsfest im nächsten Jahr geplant. Die Nachfrage auf dem Containermarkt ist in letzter Zeit deutlich gestiegen. Grund dafür ist, dass die Exportcontainer aufgrund der Pandemie weltweit verstreut sind und die Rückführung nicht reibungslos verläuft. Hinzu kommt, dass ausländische Regierungen im Rahmen von Konjunkturprogrammen zur Pandemiebekämpfung kurzfristig zu einer starken Nachfrage (z. B. nach Haushalts- und Bürobedarf) geführt haben und der Wohnungsmarkt boomt. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Containerknappheit zumindest für einige Zeit anhalten wird, die Lage für das gesamte nächste Jahr ist jedoch noch unklar.“
Nach einer langen Phase der Überlastung im Hafen von Felixstowe haben der Hafen und das Verteilzentrum bereits so viele Container verbraucht, dass diese sich nun alle in den Wohngebieten stapeln.
Schiffe mit Containern wurden aus China verschifft, aber nur sehr wenige kehrten zurück.
Veröffentlichungsdatum: 19. November 2020




