Nachricht

Die eine Welle hat sich nicht abgeschwächt, die nächste ist angeschwollen.

Die Nachrichten über die OPEC-Kürzungen und die Bombenangriffe im Irak sind noch nicht verstummt.

Saudi-Arabiens Ölzentrum erneut getroffen! Direkt auf die 70-Dollar-Marke zu! Hinzu kommen die jüngsten Probleme bei der Ölförderung in Dachang – Rohstoffmarktpreise völlig im Chaos!

Nach dem Angriff auf den Irak wurde auch Saudi-Arabien angegriffen!

Erst letzte Woche wurden am 3. März zehn Bombenangriffe im Irak gemeldet, innerhalb von nur vier Tagen, und am 7. März 14 Drohnenangriffe auf den Ölhafen Rastanullah im Osten Saudi-Arabiens. Wer ist am Ende die dunkle Hand, die das Öl an die Spitze gebracht hat?

Bislang hat Saudi-Arabien Raketen abgefangen, die auf Anlagen von Saudi Aramco gerichtet waren, ohne dass es zu Opfern oder Sachschäden kam. Die Nachricht von dem Angriff reichte jedoch aus, um einen Preisanstieg bei Rohöl auszulösen.
Am 8. März stiegen die Brent-Rohöl-Futures sprunghaft über die 70-Dollar-Marke. Der Ölpreis gerät wieder außer Kontrolle!

Der Preis für Brent-Rohöl lag zuletzt bei 70,79 US-Dollar pro Barrel, ein Plus von 1,43 US-Dollar; WTI-Rohöl wurde zu 67,42 US-Dollar pro Barrel gehandelt, ein Plus von 1,33 US-Dollar.

Goldman Sachs erwartet, dass der Rohölpreis in diesem Jahr einen Höchststand von 75 US-Dollar pro Barrel erreichen und möglicherweise sogar 80 US-Dollar übersteigen wird, da die OPEC-Produktionskürzungen anhalten und der Ölmarkt mit einem Defizit von 1,4 bis 1,9 Millionen Barrel pro Tag rechnet. Angesichts der anhaltenden Angriffe könnte ein weiterer Luftangriff den Ölpreis unvorhersehbar in die Höhe treiben.

Plötzlich! Bei BASF ist ein Feuer ausgebrochen, die Rohstoffe können nicht mehr produziert werden!

Neben den Luftangriffen auf ölreiche Länder befindet sich auch die chemische Industrie in einer Krise.

Aufgrund des Brandes, der am 3. März im Nordteil des BASF-Werks in Ludwigshafen ausbrach, gab BASF am 5. März erneut eine Erklärung zu höherer Gewalt ab!

Berichten zufolge stellen mindestens 150 Kilogramm Methyldiethanolamin im Brandfall eine geringe Gefahr für Wasser dar. Der Unfall führte zur Freisetzung von Wasserstoff, Kohlenmonoxid und sauerstoffhaltigen Gasen der BASF, wodurch die Versorgung des Unternehmens mit Wasserstoff und Kohlenmonoxid unterbrochen wurde und die Produktion von Neopentylenglykol (NEOL®) am Standort Ludwigshafen Nord derzeit nicht möglich ist.

BASF hatte zuvor wiederholt höhere Gewalt geltend gemacht, um die Preise einiger Produkte zu erhöhen. Diese von BASF geltend gemachte höhere Gewalt wird unweigerlich zu einem Preisanstieg bei Neopentylglykol und verwandten Produkten führen.

Laut Marktberichten lag der Durchschnittspreis für Neopentylenglykol im letzten Monat bei 12.945 Yuan/Tonne und in der letzten Woche bei 16.300 Yuan/Tonne, was einem Anstieg von 26 % entspricht. Aufgrund des Produktionsstopps bei BASF herrscht derzeit weiterhin ein Angebotsengpass bei Neopentylenglykol. Die Marktlage ist jedoch ruhig, sodass kurzfristig mit einem leichten Preisanstieg zu rechnen ist.

Marktnotierung von Neopentylglykol am 8. März:

Marktnotierung in Nordchina: 16700 Yuan/Tonne;

Marktangebot in Ostchina: 16800 Yuan/Tonne;

Der Preis auf dem südchinesischen Markt beträgt 16900 Yuan/Tonne.

Der Rohstoffmarkt boomt weiterhin! Einzelgespräche sind die Norm!

Trotz aufeinanderfolgender Ereignisse steigt der Chemiemarkt weiter!

Laut Monitoring stiegen in der vergangenen Woche (3.1.-3.5.) insgesamt 45 chemische Massengüter an, wobei die drei größten Zuwächse Ammoniumchlorid (9,20 %), Adipinsäure (8,52 %) und Ethylenoxid (7,89 %) waren. Die Zuwächse haben sich gegenüber der Vorwoche (2.22.-2.26.) abgeschwächt.

Bei einer großen Anzahl von Rohstoffen herrscht akuter Versorgungsengpass. Titandioxid, Silikon, Kalziumkarbid und andere Rohstoffe sind im Preis gestiegen. Silikon ist wieder einmal in der Versenkung verschwunden, und es wird weder darüber berichtet noch darüber gesprochen.

Mit dem Anstieg der Rohölpreise wurden die Wertschöpfungsketten der Rohöl-, Polyurethan- und anderer Industriezweige erneut stark aufgewertet!
Zahlreiche Lackhersteller kündigten an, in einer gemeinsamen Verhandlung die Vorzugsangebote für Bestandskunden einzustellen. Details zu den Preiserhöhungen in der Lackindustrie finden Sie unter folgendem Link: Rabatt streichen! Dutzende Chemieunternehmen erhöhen die Preise um sage und schreibe 20 %! Ein Kommentar dazu

Aktuell ist das Marktangebot weiterhin knapp. Mit der anhaltenden Erholung der Nachfrage in nachgelagerten Bereichen wird für den Chemiemarkt im ersten Halbjahr jedoch ein weiteres Wachstum erwartet. Die Entwicklung des Rohölpreises wird sich direkt auf die Trends in der chemischen Industrie auswirken. Angesichts der jüngsten Inflation und der damit einhergehenden steigenden Rohölpreise werden Rohstoffe weiter teurer. Bereiten Sie sich rechtzeitig vor und verfolgen Sie die internationalen Militärnachrichten aufmerksam.


Veröffentlichungsdatum: 09. März 2021