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Laut aktuellen Meldungen von International hat ICL Israel als zweiter Produzent einen Vertrag mit China über Standard-Kaliumchlorid zum gleichen Preis wie das kanadische Unternehmen Canpotex Anfang des Monats unterzeichnet: 307 CF pro Tonne. Im Rahmen des Vertrags wird ICL in diesem Jahr 800.000 Tonnen an seine chinesischen Kunden liefern, mit Optionen auf weitere 350.000 Tonnen.

Nach aktuellem Stand gibt es noch keine neuen Nachrichten aus Russland und Belarus, aber Chinas aktuelle Gesamtversorgung mit Waren ist ausreichend, und es gibt eine große Menge importierten Kaliums zur Ergänzung.

Laut den neuesten Zolldaten beliefen sich Chinas Kaliumchlorid-Importe im Mai auf 659.200 Tonnen, ein Rückgang um 29,85 %. Der durchschnittliche Importpreis lag bei 496,79 US-Dollar pro Tonne. Von Januar bis Mai 2023 beliefen sich Chinas Gesamtimporte von Kaliumchlorid auf 4.171.600 Tonnen, ein Anstieg um 20,73 %.

Im Mai verzeichnete Belarus mit 367.000 Tonnen die größten Importe, gefolgt von Russland mit 112.200 Tonnen. Demgegenüber belief sich das Importvolumen im Grenzhandel auf lediglich 15.000 Tonnen. Der Großteil der belarussischen und russischen Importe, sowohl per Seefracht als auch per Güterzug aus Mitteleuropa, wurde in den Zollfreihandel abgewickelt, und das Volumen der dort umgeschlagenen Waren stieg kontinuierlich an.

Derzeit ist der Preistrend auf dem chinesischen Inlandsmarkt für Kaliumchlorid weiterhin niedrig. Obwohl die meisten Branchenkenner hinsichtlich der weiteren Marktentwicklung skeptisch sind, gehen sie davon aus, dass der Spielraum für weitere Preissenkungen angesichts der jüngsten Marktpreise begrenzt ist und einige Sorten bereits unter die Selbstkostenpreise großer Aufträge gefallen sind. Im Juli dieses Jahres gerieten die wichtigsten nachgelagerten Düngemittelhersteller in China jedoch in eine Abwärtsspirale. Die Auslastung blieb niedrig, und die Nachfrage nach Rohstoffen für die chemische Industrie sowie für die Weiterverarbeitung von Kaliumsulfat, Kaliumnitrat und anderen Produkten reichte insgesamt nicht aus, um den Kaliumchloridpreis zu stützen.

Insgesamt ist das Angebot an Kaliumchlorid im Inland ausreichend, die Nachfrage jedoch begrenzt, und das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ist weiterhin deutlich. Aus Preissicht ist die Wahrscheinlichkeit eines weiteren signifikanten Preisverfalls bei Kaliumchlorid selbst bei unzureichender Nachfrage gering. Nach dem Unterschreiten des Selbstkostenpreises konzentriert sich das Angebot stärker und liegt hauptsächlich in den Händen großer und mittlerer Händler. Die Marktstimmung ist stabil, sodass der Kaliumchloridmarkt voraussichtlich weiterhin einen schwachen Trend aufweisen wird.

Joyce
 
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Veröffentlichungsdatum: 27. Juni 2023