In letzter Zeit sind die Preise für inländische Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumrohstoffe gestiegen. Der Harnstoffmarkt schwankte zwar preislich im mittleren Bereich, doch der Trend setzte sich aufgrund internationaler Preisentwicklungen fort. Auch bei Kalidünger erreichte Kaliumchlorid wieder Importkosten, und die Preise für Kaliumsulfat stiegen weiter.
Die internationalen Rohstoffpreise für Stickstoff, Phosphor und Kalium werden auf den jeweiligen internationalen Märkten durch Gebote bestimmt und steigen weiter an. Im Grunde haben sie sich an den inländischen und ausländischen Märkten angeglichen und ziehen dort ebenfalls an.

Aus Sicht der internationalen Kaliumchlorid-Preisentwicklung erholte sich Mitte Juli der Spotpreis auf dem brasilianischen Markt als erster, vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Kaliumchlorid-Rohstoffen. Dies deutet auf eine Verbesserung des internationalen Kaliumchlorid-Marktes hin. Auf indischer Seite wurde der Preis des zuvor kolportierten Großauftrags noch nicht offiziell bekannt gegeben. Jüngste Auftragstransaktionen zeigen jedoch, dass die indische NFL am 31. Juli eine Ausschreibung über 100.000 Tonnen Standard-Kaliumchlorid zum CIF-Preis von 319 US-Dollar/Tonne mit einer Zahlungsfrist von 180 Tagen vergeben hat. Dies deckt sich mit den vorherigen Spekulationen zum Vertragspreis für Indiens neuen Standard-Kaliumchlorid-Lieferungen. Der Preis liegt jedoch weiterhin über dem Preis für einen Großauftrag aus China von 307 US-Dollar/Tonne.

Betrachtet man hingegen die Entwicklung des internationalen Kaliumsulfatmarktes, so haben sich die Preise für Kaliumsulfat auf den wichtigsten Märkten in Nordwesteuropa und Asien allmählich stabilisiert, sind nicht weiter gefallen, und in der vergangenen Woche deutete sich sogar ein Aufwärtstrend bei Kaliumsulfat FOB in Nordwesteuropa an, während sich die Lage bei Kaliumsulfat FOB in Asien seit fast einem Monat relativ stabilisiert hat.
Aus Sicht des Inlandsmarktes kam der Preisverfall von Kaliumsulfat früher zum Stillstand als der von Kaliumchlorid. Der Kaliumsulfatmarkt stabilisierte sich Mitte Juni und erholte sich, während der Kaliumchloridmarkt Ende Juli wieder anzog. Unter der Kontrolle großer Importeure und inländischer Lieferanten hat sich der Marktpreis für Kaliumchlorid allmählich wieder den Importkosten großer Verträge angenähert. Die Waren aus dem Zollfreigebiet wurden zudem geordnet und in ausreichendem Umfang freigegeben, um die Versorgung des Inlandsmarktes zu gewährleisten. Bei Kaliumsulfat halten alle rohstoffbasierten Hersteller ihre Produktionsanlagen weiterhin instand, und die Verarbeitungskapazität hat sich auf durchschnittlich 60 % erholt. Dennoch kann die Marktnachfrage noch nicht vollständig gedeckt werden, sodass der Preis aufgrund des angespannten Angebots weiter steigt.
Gemäß dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage im Inland dürfte der Kalimarkt auf dem aktuellen Preisniveau verharren, während der Preis für Kaliumchlorid weiter steigen dürfte, was weiterhin von der Nachfrage der nachgelagerten Betriebe abhängt. Der Markt für Kaliumsulfat muss die Auftragslage im September genau beobachten und prüfen, ob die angespannte Versorgungslage anhalten kann. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die Anlagenüberholungen der rohstoffbasierten Fabriken im September abgeschlossen sein werden und die Produktion schrittweise wieder aufgenommen wird. Dadurch dürfte ein gewisses Angebot zur Deckung des inländischen Kaliumsulfatmangels zur Verfügung stehen.
Joyce
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Veröffentlichungsdatum: 17. August 2023




