Zum 15. Dezember zeigte der Gewinntrend bei Polyethylen aus verschiedenen Rohstoffen insgesamt einen Aufwärtstrend. Der Gewinn aus Ethylen stieg in den fünf Verarbeitungsarten am stärksten, von +650 Yuan/Tonne auf 460 Yuan/Tonne zu Monatsbeginn. Es folgten die Gewinne aus Kohle und Öl, die von +212 Yuan/Tonne bzw. +207 Yuan/Tonne zu Monatsbeginn auf -77 Yuan/Tonne bzw. 812 Yuan/Tonne sanken. Schließlich stiegen die Gewinne aus Methanol und Ethan von +120 Yuan/Tonne bzw. +112 Yuan/Tonne auf 70 Yuan/Tonne bzw. 719 Yuan/Tonne zu Monatsbeginn. Die Produktionsgewinne von Methanol und Ethylen erreichten somit einen positiven Wert. Die Gewinne aus Kohle und Ethan stiegen gegenüber Monatsbeginn um 34,21 % bzw. 18,45 %.

Zunächst einmal ist der Gewinn im Ethylen-Prozess deutlich gestiegen. Zu Monatsbeginn erhöhte sich die Auslastung der Hauptproduktionsbetriebe, während nachgelagerte Anlagen zur Unterstützung der Produktion teilweise entlastet oder stillgelegt wurden. Gleichzeitig stiegen die Lieferungen in den vorgelagerten Bereichen, die Rohstofflagerbestände der nachgelagerten Abnehmer waren relativ hoch und die Nachfrage nach kurzfristigem Bedarf schwach, was zu einem Überangebot führte. Aufgrund der hohen Rohstofflagerbestände und des gestiegenen Kostendrucks sank die Kaufbereitschaft der nachgelagerten Abnehmer für Ethylen, und die Marktverhandlungen nahmen an Bedeutung ab. Daher sanken die Produktionskosten für Ethylen. Am 15. lagen sie bei 7660 Yuan/Tonne, was einem Rückgang von 6,13 % gegenüber Monatsbeginn entspricht.
Was die Kohleverarbeitung betrifft, so hat die stärkste Kältewelle dieses Winters weite Teile unseres Landes erfasst. Bei einem plötzlichen Rückgang der Schneefälle kam es nicht zu Panik am Markt; die Preise am Ursprungsort sanken sogar, lediglich die Frachtkosten stiegen. Die Kältewelle hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Preisentwicklung in den Fördergebieten; die Kohlepreise setzten ihren relativ stabilen Kurs der Vorwoche fort. Mit der Schneeschmelze werden die Preise voraussichtlich zwischen Fördergebiet/Logistik und Lagerhäusern schwanken, während die Kältewelle weiter südlich greift. Die Kohlekosten sanken im Monatsvergleich um 0,77 % auf 7308 Yuan/Tonne.
Die Entwicklung der internationalen Ölpreise verlief in letzter Zeit uneinheitlich. Negativ wirkten sich die anhaltenden Marktsorgen um die Nachfrageaussichten aus. Positiv wirkten sich die deutlich stärker als erwartet gesunkenen US-Rohöllagerbestände sowie die Andeutungen der Federal Reserve auf drei Zinssenkungen im nächsten Jahr aus. Aktuell notieren die internationalen Ölpreise erneut nahe ihrem Jahrestief, und die schwache Marktstimmung ist noch nicht vollständig verschwunden. Hauptgründe hierfür waren die Nachwirkungen des OPEC+-Treffens in Verbindung mit dem Druck der gedämpften Nachfrageaussichten. Dennoch stellt die Preisspanne von 70 bis 72 US-Dollar für Brent in diesem Jahr ein relativ solides Tief dar, und es wird erwartet, dass die Ölpreise noch Aufwärtspotenzial haben. Die aktuellen Ölproduktionskosten liegen bei 8277 Yuan pro Tonne, was einem Rückgang von 2,46 % gegenüber Monatsbeginn entspricht.
Veröffentlichungsdatum: 21. Dezember 2023




