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Der 23-jährige Mitarbeiter von Pinduoduo starb am 29. Dezember um 1 Uhr nachts auf seinem Heimweg und löste damit eine hitzige Debatte in den sozialen Medien aus. Hashtags wie #996#, #007#, #Arbeiter # und #Tod durch Überarbeitung dominierten zeitweise die Suchergebnisse. Unter anderem veröffentlichte der offizielle Account von PinduoduoZhihu die Aussage „Man verkauft sein Leben für Geld“, um den Vorfall erneut anzuheizen. Am 4. Januar gab Pinduoduo unter dem Druck zahlreicher öffentlicher Kommentare eine Entschuldigung ab. Leider können weder Entschuldigungen noch Beileidsbekundungen das verlorene Leben zurückbringen.

Der plötzliche Tod eines Angestellten hat die Öffentlichkeit dazu angeregt, über Arbeit, Überstunden, Leben und Kapital nachzudenken. Wann wird der Arbeiter, der hart arbeitet, um Geld zu verdienen, zur „Unterschicht“, die „ihr Leben für Geld opfert“?

Hochrisikogruppe! Unfallopfer! Vorreiter im Umweltschutz!

In den letzten Jahren sind die Gewinne der chemischen Industrie gestiegen, doch die Zahl der Opfer durch Chemieunfälle ist nach wie vor hoch. Nach einem Unfall denken die Menschen unweigerlich an Chemieanlagen, und Chemiearbeiter sind in den Augen der Öffentlichkeit zum Hochrisiko-„Ende“ geworden, wo „Leben gegen Geld getauscht werden“.

Laut einem Bericht des Ministeriums für Notfallmanagement vom 8. Dezember 2020 ereigneten sich in China bis November 2020 insgesamt 127 Chemieunfälle mit 157 Todesopfern. Dies entspricht einem Rückgang von 16 Fällen und 96 Todesopfern im Vergleich zum Vorjahr, was einem Minus von 11,2 % bzw. 37,9 % entspricht. Die Produktionssicherheit blieb stabil.

Die chemische Industrie ist aufgrund ihrer besonderen Gefahren zu einem zentralen Kontrollobjekt der Sicherheitsvorschriften geworden. Bei jeder Sicherheitsinspektion stehen gefährliche Chemikalien stets im Mittelpunkt. Durch die verstärkten Kontrollen konnte die Zahl der Sicherheitsvorfälle in der chemischen Industrie drastisch reduziert werden, und die Vorstellung, dass „Geld für ein Leben“ entscheidend ist, verliert an Bedeutung.

Um eine sichere Produktion zu gewährleisten, werden im Jahr 2020 zahlreiche Chemieunternehmen aufgrund von Sicherheitsrisiken vorübergehend stillgelegt oder sogar ganz geschlossen. Allein in Jiangsu, einer wichtigen Provinz der Chemieindustrie, werden 692 Betriebe zur Sanierung geschlossen, und 1.117 kleinere Chemieunternehmen werden überprüft und gegebenenfalls für unbedenklich befunden. Insgesamt werden 990 Chemieunternehmen entlang des Jangtsekiang stillgelegt und vom Markt genommen.

Link zu aktuellen Sicherheitsuntersuchungen in der Produktion:

Überprüfung! 157 Tote! Gefährliche Nitrifikationsanlagen – erneut umfassende Untersuchung!

Plötzlich! Zhejiang Dachang brennt 8 Stunden lang! Fast 200 Chemiebetriebe wurden wegen versteckter Gefahren stillgelegt!

Darüber hinaus werden Smog, Wasser- und Bodenverschmutzung auch der chemischen Industrie angelastet. Die jährlichen Produktionsgrenzen im Herbst und Winter bzw. die Überschreitung der Produktionsspitzen, die mehrfachen Umweltuntersuchungen pro Jahr sowie die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften durch die Chemieunternehmen wurden überprüft, um zu befürchten, dass minderwertige Chemieunternehmen mit Schließung, Sanierungsmaßnahmen und sogar Strafen belegt werden.
Trotz zahlreicher Untersuchungen und Sanierungsmaßnahmen hat die Chemieindustrie bereits viele Umstrukturierungen durchlaufen, doch viele Betriebe halten weiterhin an ihr fest. Diese Chemiearbeiter, die durchgehalten haben, tun ihr Bestes, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu erkennen und Unfälle zu vermeiden, und bemühen sich, die nationalen Umweltschutzrichtlinien einzuhalten. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch ihre Beharrlichkeit und ihren Einsatz, im Gegensatz zu der Generation, die ihr Leben für Geld verkauft.

Ruht gut, wir sind noch nicht am Ende!

In dieser Ära von 996 und 007 ist leichte Überarbeitung zum Normalzustand der heutigen Arbeitnehmer geworden, und auch plötzliche Todesfälle sind zu häufigen Nachrichten geworden.

Guanghua Jun hat über 30.000 WeChat-Freunde, und selbst an Feiertagen ist sein Chat voller Kauf- und Verkaufsinformationen von Chemikern, die größtenteils ganzjährig arbeiten. Angesichts der zunehmenden Zahl plötzlicher Todesfälle müssen Chemiker, die mit gefährlichen Chemikalien hantieren, besonders auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit achten. Neben der Vermeidung von Unfällen sollten sie auch auf ihre Gesundheit achten. Der Körper ist das Fundament der Gesundheit. Die Unfallrate sinkt zwar, aber die Zahl der plötzlichen Todesfälle steigt.

Jeder, der hart arbeitet, verdient Respekt.

Jeder Chemieingenieur, der die Grundlage für den Lebensunterhalt der Menschen bildet, verdient Respekt.

Erholt euch gut, wir sind nicht die Letzten, die sich dem Geldverdienen verschrieben haben.


Veröffentlichungsdatum: 07.01.2021