Das Färben von Garnen (einschließlich Filamenten) hat eine fast tausendjährige Geschichte, und das Strangfärben wird schon seit langer Zeit angewendet. Erst 1882 erhielt die Welt das erste Patent für das Spulenfärben, und das Kettbaumfärben kam später auf;
Das gesponnene Garn oder Filament wird auf der Spinnmaschine zu einem Strang verarbeitet und anschließend in verschiedenen Färbemaschinen durch Tauchfärben gefärbt.
Das Färben von Strängen ist auch heute noch sehr beliebt, und zwar aus folgendem Grund:
(1) Bislang wird Stranggarn noch immer zum Mercerisieren verwendet, daher greifen viele Unternehmen auf das Strangfärben zurück.
(2) Beim Färben von Stranggarn befindet sich das Garn in einem entspannten Zustand und ist nahezu uneingeschränkt. Es kann sich frei entdrillen, um eine gleichmäßige Drehung zu erreichen und so Spannungen abzubauen. Dadurch wird das Garn flauschig und fühlt sich voluminös an. Bei der Herstellung von Strickwaren, handgewebten Stoffen, hochflorigen Acrylgarnen und anderen Produkten bietet das Strangfärben deutliche Vorteile.
(3) Transportproblem: Aufgrund des großen Volumens des Garnpakets sind die Transportkosten des Stranggarns vergleichsweise gering, wenn das Rohgarn oder das farbige Garn über eine lange Strecke transportiert werden muss.
(4) Investitionsproblem: Die Investitionen in die Packungsfärbung sind wesentlich höher als die in die Strangfärbung.
(5) Konzeptproblem: Viele Branchenkenner glauben, dass die Färbequalität von Stranggarn besser ist als die von Garnpaketfärbung.
Veröffentlichungsdatum: 05.02.2021




